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Chris Norman
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Ab sofort führen wir keine Krankenfahrten durch.






Mit den Veränderungen durch die Gesundheitsreform zum 01.01.2004 wurde auch die Übernahme von Kosten für Krankenfahrten neu geregelt. Grundsätzlich erfolgt keine Kostenübernahme bei Fahrten zu einer ambulanten Behandlung.

Eine Übernahme der Fahrtkosten kann erfolgen, wenn der Patient aus zwingenden medizinischen Gründen nicht mit einem privaten Kfz oder öffentlichem Verkehrsmittel fahren kann. Die Fahrtkosten werden nur dann übernommen, wenn der Arzt diese vorher verordnet und eine Genehmigung durch die Krankenkasse erfolgt ist. Im Notfall (bei Lebensgefahr) oder im Eilfall (Befürchtung schwerer gesundheitlicher Schäden) kann der Arzt auch nachträglich verordnen! Im Eilfall ist auch eine Krankenfahrt mit Taxi oder Mietwagen möglich!

Ohne Genehmigung durch die Krankenkasse werden die Kosten für eine Krankenfahrt in folgenden Fällen übernommen (sofern vom Arzt Krankenfahrt verordnet wird)

  • Fahrten von und zu Krankenkassenleistungen, die stationär erbracht werden
  • Fahrten zu einer vor- oder nachstationären Behandlung im Krankenhaus
  • Fahrten zu einer ambulanten OP im Krankenhaus oder in Vertragsarztpraxis
  • Fahrten zu Vor- und Nachbehandlung entsprechender Operationen

Für folgende Patienten erfolgt die Übernahme der Fahrtkosten zu ambulanten Behandlungen, wenn vorher durch den Arzt das hierfür vorgesehene Formblatt ausgefüllt wurde und durch die Krankenkasse auf der Grundlage der erforderlichen Unterlagen (Ärztliche Verordnung und entsprechender Nachweis entsprechend den nachfolgend aufgeführten Kriterien) diese genehmigt wurde.

1.) Der Patient ist mobilitätseingeschränkt und legt entweder einen Schwerbehindertenausweis mit den Merkzeichen "aG", "Bl" oder "H" oder einen Einstufungsbescheid der Pflegestufen 2 oder 3 vor.

2.) Gleichgestellt sind Patienten (auch ohne die entsprechenden Nachweise), die vergleichbar mobilitätsbeeinträchtigt sind und einer längeren ambulanten Behandlung bedürfen.

3.) Der Patient wird mit einem grunderkrankungsbedingten Therapieschema behandelt, das eine hohe Behandlungsfrequenz über einen längeren Zeitraum aufweist und die Behandlung selbst oder der Krankheitsverlauf beeinträchtigen den Patienten so, dass eine Beförderung zur Verhinderung von Lebens- und Gesundheitsgefahren unerlässlich ist. Diese beiden Voraussetzungen sind in der Regel erfüllt bei

  • Fahrten zur Dialysebehandlung
  • Fahrten zur Strahlentherapie
  • Fahrten zur Chemotherapie

Auch andere Grunderkrankungen können unter diese Regelung fallen.

SO GUT WIE IMMER GILT: Vorherige Genehmigung der Krankenkasse ist erforderlich.

AUSNAHMEREGELUNG:

Hinsichtlich sogenannter nicht planbarer Patientenfahrten, also solcher, die wegen akuter Erkrankung notwendig werden, bei denen aber eine vorherige Genehmigung wegen nicht geöffneter Kassen-Geschäftsstellen gar nicht zu erhalten ist, existiert ein Beschluss der Spitzenverbände der Krankenkassen, dass die Genehmigung im Einzelfall auch nachträglich eingeholt werden kann. Dies gilt auch rückwirkend.

Zusätzlich besteht die Möglichkeit, dass Versicherten mit einem Schwerbehinderten-ausweis mit den Merkzeichen "aG", "BI" oder "H" oder der Einstufung in die Pflegestufen 2 oder 3 auf Antrag ein genereller Genehmigungsbescheid erteilt wird. Damit gilt für diese Patienten bei jeder  vom Arzt als medizinisch notwendig verordneten Fahrt die vorherige Krankenkassen-Genehmigung grundsätzlich als erteilt.

Aber auch dann, wenn die Krankenfahrt genehmigt wurde, ist ein Eigenanteil von mindestens € 5,00 und höchstens € 10,00 zu bezahlen. Dieser Eigenateil entfällt, wenn eine Befreiung von der Zuzahlung erfolgt ist. Die Zuzahlungsregelung gilt auch für Kinder.

Die Abrechnung erfolgt nach den nachfolgend aufgeführten Gebührensätzen

  • Grundgebühr (incl. 7 Fahrkilometer): € 8,34 (sofern keine Sondervereinbarung) 
  • Grundgebühr bei Rollstuhltransporten € 15,34
  • Grundgebühr bei Sammelfahrten  € 4,60 pro Person
  • jeder weitere Fahrkilometer  € 0,80 bzw. € 0,45 p.P. bei Sammelfahrten

 

KONTAKT:

                        Telefon: 0 63 41 - 95 94 28



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